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Les Courses Camarguaises

i regard the bloody spanish bullfight as really  disgusting since we once watched young torreros crucifiying the bull. besides that it came clear to my mind, that the bull has no chance at all, it is far away from being a fight between men and animal at eye level.

rescue of our hearts and mood came from watching a course camarquaises in a small village named fontvieilles, where the real hero of the unbloody fight is the bull, which always keeps his life:-)

goal of game is, that the fightors – the razeteurs – collect tessels, which are hidden between the bulls horns.

der spanische stierkampf ist nicht jedermanns sache – auch meine nicht. ich denke noch mit schaudern an einen viele jahre zurückliegenden corrida de toros in arles, bei dem nachwuchstorreros ein furchtbares spiel mit mutigen stieren trieben und durch ihre unerfarenheit den tieren unsagbares leid zufügten. zudem wurde mir damals klar, dass es eben kein kampf auf augenhöhe zwischen tier und mensch ist, sondern dass im ersten und zweiten teil der corrida der stier bereits so geschwächt wirde, dass es für die tiere unmöglich wird, dem torrero noch adequat paroli zu bieten.

zum glück kamen wir damals auch in ein kleines provencalisches dorf namens fontvieilles, in der wir eine sternstunde hinsichtlich stierkampf erlebten, indem wir einer course camarquaises beiwohnten, der form des provencalischen stierkampfes, bei dem das tier der eigentliche held der aufführung ist und bei der auch im gegensatz zur spanischen version nicht der torrero angekündigt wird, sondern der stier :-)

die jungen burschen des dorfes gaben sich die ehre, den auserwählten damen ihren mut und ihre fertigkeit gegenüber dem stier zu beweisen. damit keine ernsthaften verletzungen passieren, trägt jeder stier metallkugeln auf seinen hörnern.
je stier haben die razeteur gennanten männer 15 minuten zeit, ihm zwischen den hörnern befestigte quasten – den cocardes – mit haken – den crocettes – zu entwenden. dies geschieht immer durch ein bestimmtes muster, bei dem die tourneurs – wörtlich: (stier um)dreher – versuchen, den stier so zu wenden und in position zu bringen, dass ein razeteur von hinten tangential am stier vorbeiläuft und ihm mit der crochet eine quaste entreissen kann. dabei springen die razeteurs über die bande, um sich vor dem hinterherlaufendem stier in sicherheit zu bringen – dies ermöglicht spektakuläre bilder, denn manchal springen die wilden stiere einfach auch hinterher :-)

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winner is the one, who collects the most of the so called cocardes (the tessels) and so wins beside the money also the heart of the local women.the following pictures were taken during our 2012 summer holiday in south france in the magnificent amphiteatre of arles – cultural heritage of the unesco with a capacity for 25000 spectators.

See more pictures here in the gallery..

pro errungene cocard gibt es einen geldpreis, der sich mit fortlaufender zeitdauer erhöht. sieger ist, wer dem stier die meisten quasten entreißt.

die nachfolgenden bilder (hier in der gallerie) entstammen unserem südfrankreich urlaub vom sommer 2012 und entstanden im herrlichen amphitheater von arles – weltkulturerbe der unesco mit einem fassungsvermögen für 25000 zuschauer – mit einer nikon d80.

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